Museum Alte Pinakothek in München · Neu gestaltete Wechselausstellungsräume im Nordflügel

Neu gestaltete Wechselausstellungsräume im Nordflügel

Neues Foyer mit Kassen- und Schließfachkubus

Neues Foyer mit neuen Kuben

Grundriss Erdgeschoss Alte Pinakothek mit hellgrün dargestellten Wechselausstellungsbereich

 

Alte Pinakothek Müchen - Wechselausstellungsräume

 

Planungsbeginn / Fertigstellung 2005 - 2006

 

Projektleitung LP 2-8 für Staab Architekten

 

Die Alte Pinakothek, Herberge einer der bedeutendsten und ältesten Gemäldesammlungen der Welt mit europäischen Meisterwerken vom 14. bis zum ausgehenden 18. Jahrhundert, wurde auf Veranlassung König Ludwigs I. 1826 bis 1836 von Leo von Klenze errichtet und nach starker Zerstörung im Zweiten Weltkrieg von 1952 bis 1957 durch Hans Döllgast wiederaufgebaut. Die aktuelle städtebauliche Entwicklung mit dem Neubau der „Pinakothek der Moderne“, dem Neubau der „Sammlung Brandhorst“ und den damit veränderten Besucherströmen aus Ostrichtung führten zu dem Wunsch nach einem zweiten Eingang zur Alten Pinakothek.

Das wieder geöffnete Portal im Osttrakt, der Haupteingang bis zu den Kriegszerstörungen, erschließt nun über ein neues Foyer die neu gestalteten Wechselausstellungssäle im Erdgeschoss. Der gesamte neue Eingangsraum wird als Windfang betrachtet und mittels zweier neuer Türen klimatisch von den angrenzenden Ausstellungssälen getrennt. In das neue Entrée sind zwei Möbel für Kasse und Garderobe eingestellt, die den Raum gliedern. Durch die nun transparent verglaste Kassettentür im Ost-Portal und die Fenster strahlen diese Leucht-Objekte bis nach draußen.

Die Wechselausstellungsräume in den Nordkabinetten werden neu gestaltet und im Bezug auf die Anforderungen an die Beleuchtung und Klimatechnik  für Wechselausstellungsräume optimiert.

 

© Fotos Werner Huthmacher