Umbau und Neukonzeption des Foyers des Konzertsaals der Universität der Künste in Berlin. Ein 15 Meter langer Tresen aus Baubronze und neue Ticketkasse © Foto Klemens Renner

Neuer Tresen aus Baubronze © Foto Klemens Renner

Neuer Tresen aus Baubronze und neue kinetische Installation von Prof. Joachim Sauter © Foto Klemens Renner

Detail Tresen aus Baubronze © Foto Klemens Renner

Neuer Kassenbereich - »Weiterbauen« des Windfangs © Foto Klemens Renner

Grundriss Neukonzeption

Aussenansicht des Konzertsaals mit Blick in das Foyer und neuem Tresen © Foto Klemens Renner

Aussenansicht Konzertsaal © Foto Klemens Renner

 

Neukonzeption Foyer Konzertsaal der UDK Berlin

Umbau und Neukonzeption des Foyers des denkmalgeschützten Konzertsaals der Universität der Künste Berlin mit Pausengastronomie und Kassenbereich

 

Planungsbeginn / Fertigstellung 2020 - 2022

Planung, Ausschreibung, Vergabe, Bauleitung LP 1-8

Bauherr Universität der Künste Berlin
Ausführung fittkau metallgestaltung

 

Der 1954 von Paul Baumgarten erbaute »Konzertsaal der Hochschule für Musik und darstellende Kunst« gilt heute als einer der Schlüsselbauten der frühen 50er Jahre und als Auftakt der Moderne im Nachkriegsberlin. Ganz im Stile der 50er Jahre Architektur errichtete Baumgarten einen Konzertsaal mit angrenzendem Foyer, dass sich durch seine großflächige transparente Fassade zur Hardenbergstraße hin öffnet. In den 60er Jahren war der Konzertsaal die Heimstätte der Berliner Philharmoniker unter der Leitung von Herbert von Karajan.

Um die freie und offene Raumatmosphäre des Foyers wieder erlebbar werden zu lassen, wurden im Rahmen der Neukonzeption nachträgliche Einbauten rückgebaut und alle temporären Möblierungen entfernt. Zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität und der funktionalen Abläufe wurde das Foyer im Erdgeschoss umgebaut und neukonzipiert. Ein neuer 15 Meter langer Tresen aus Baubronze empfängt und bewirtet die Besucher des Konzertsaales in den Konzertpausen. Aus der Struktur des bestehenden Windfangs wird eine neue Ticketkasse entwickelt. Die Neukonzeption ergänzt zeitgemäß Paul Baumgartens offene, transparente Architektur der 50er Jahre.

 

© Zeichnungen Rustler Schriever

© Fotos Klemens Renner